Praxis für Psychologische Psychotherapie Bochum Ehrenfeld
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Als Psychologische Psychotherapeuten besitzen wir eine Approbation mit dem Fachkundenachweis in Verhaltenstherapie und sind in das Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe eingetragen. Aufgrund der begrenzten Vergabe von Kassenzulassungen durch die Kassenärztliche Vereinigung verfügen nicht alle Psychologischen Psychotherapeuten über einen Kassensitz. In unserer Praxis ist Frau Dipl.-Psych. Alisha Pilenko zur vertragsärztlichen Versorgung mit hälftigem Versorgungsauftrag zugelassen. Herr Dipl.-Psych. Sven Warlito Rüter sowie unsere freien Mitarbeiter*Innen verfügen über keine Kassenzulassung, können gesetzlich Versicherten jedoch trotzdem eine Therapie über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren anbieten.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Abrechnungsmodalitäten mit den einzelnen Kostenträgern.

Gesetzliche Krankenversicherung:

Frau Dipl.-Psych. Alisha Pilenko rechnet direkt mit den gesetzlichen Krankenkassen ab. Die Therapiekosten werden hier in der Regel von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Bringen Sie bitte zu Ihrem ersten Gespräch Ihre Versichertenkarte mit.

Herr Dipl.-Psych. Sven Warlito Rüter sowie unsere freien Mitarbeiter*Innen können gemeinsam mit Ihnen bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Hier ist eine Kostenübernahme in begründeten Fällen möglich. Basis hierfür ist das SGB V § 13.3.:

„Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbstbeschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

In der Regel müssen Sie hierfür Ihrer Kasse nachweisen, dass Sie bei keiner Vertragspsychotherapeutin bzw. keinem Vertragspsychotherapeuten in zumutbarer Zeit einen Therapieplatz erhalten haben (für die meisten Kassen bedeutet zumutbar drei bis sechs Monate Wartezeit). Für gewöhnlich stellt dies kein Problem dar, da die Wartezeiten auf einen Therapieplatz im Normalfall sehr lang sind. Oft wird auch eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung von Ihrem Hausarzt oder dem behandelnden Psychiater bzw. Neurologen gefordert, in der steht, dass eine Psychotherapie dringend durchgeführt werden sollte. Wichtig für Sie zu wissen ist, dass Ihnen als Patient*In über das Kostenerstattungsverfahren keinerlei Nachteile hinsichtlich der Behandlungsqualität entstehen. Der einzige Unterschied ist, dass der Therapeut bzw. die Therapeutin nicht direkt mit Ihrer Krankenkasse abrechnen darf.

Bei der Antragsstellung unterstützen wir Sie natürlich. Wenn Sie eine Übernahme der Therapiekosten durch das Kostenerstattungsverfahren anstreben, sprechen Sie Herrn Dipl.-Psych. Sven Warlito Rüter oder unsere freien Mitarbeiter*Innen an. Sie beraten Sie gerne.

Die Bundespsychotherapeutenkammer informiert über das Verfahren in einem Flyer: Flyer Kostenerstattung

Private Krankenversicherung:

Private Krankenversicherungen übernehmen normalerweise die Kosten für eine ambulante Psychotherapie. In sehr seltenen Fällen ist eine psychotherapeutische Leistung ausgeschlossen. Die Anzahl der Sitzungen pro Jahr kann jedoch je nach Art ihrer Versicherungspolice variieren. Am besten erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrer Versicherung nach den genauen Modalitäten für eine Psychotherapieaufnahme.

Beihilfe:

Auch die Beihilfe erstattet in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie, sofern in den ersten fünf Sitzungen ein Kostenübernahmeantrag gestellt wird. Die entsprechenden Formulare erhalten Sie bei Ihrer Beihilfestelle.

Berufsgenossenschaften/Unfallversicherungen:

Diese Träger übernehmen die Therapiekosten, wenn der Therapieanlass in ihren Zuständigkeitsbereich fällt, z.B. Arbeitsunfälle oder Überfälle mit psychischen Nachwirkungen.

Selbstzahler:

Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Therapiekosten aus eigenen Mitteln zu begleichen. Wenn Sie sich nicht mit den bürokratischen Hürden auseinandersetzen möchten oder wenn es Ihnen lieber ist, dass Ihre Kasse nicht erfährt, dass Sie eine Psychotherapie durchführen (z.B. im Falle einer anstehenden Verbeamtung bei jungen Lehrern oder Lehramtsstudenten oder wenn Sie planen, irgendwann von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln) ist dieses eine nicht selten gewählte Variante. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).